Coin du bassin aux nymphéas
1918 Musée Marmottan Monet, Paris
Über dieses Kunstwerk
Das Gemälde zeigt eine detaillierte Ansicht eines Seerosenteichs mit leuchtend roten und violetten Blüten, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, umgeben von sattem grünem Blattwerk und Bäumen, die sich im Wasser spiegeln. Dieses Werk gehört zu Monets umfangreicher „Seerosen“-Serie, die in seinem Garten in Giverny entstand.
Wussten Sie schon?
Claude Monet widmete die letzten drei Jahrzehnte seines Lebens der Malerei der Seerosen in seinem Garten in Giverny und schuf über 250 Gemälde, die zu einer der ikonischsten Serien der Kunstgeschichte wurden. Da Monet in seinen späteren Jahren an grauem Star litt, veränderte sich seine Farbwahrnehmung, was zu intensiven und bisweilen übersteigerten Farbtönen in seinen Werken führte, doch er malte weiterhin das sich ständig verändernde Licht und die Reflexionen auf der Wasseroberfläche. Diese immersiven Werke sollten die „Illusion eines endlosen Ganzen“ erzeugen und waren oft dazu gedacht, gemeinsam ausgestellt zu werden, um den Betrachter zu umhüllen.
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Coin du bassin aux nymphéas
Claude Monet, 1918