María Antonia Gonzaga, verwitwete Markgräfin von Villafranca
1795 Museo del Prado
Über dieses Kunstwerk
Ein raffiniertes Porträt von María Antonia Gonzaga, der verwitweten Markgräfin von Villafranca, ausgeführt in Öl auf Leinwand. Die Dargestellte ist im Halbporträt abgebildet, sitzend und einen geschlossenen Fächer haltend, was Goyas meisterhafte Herangehensweise an Texturen und die aristokratische Porträtkunst des späten 18. Jahrhunderts widerspiegelt.
Wussten Sie schon?
Francisco Goyas Porträtkunst balancierte oft zwischen den formellen Anforderungen des Adels und einem scharfen psychologischen Einblick in die Persönlichkeit der Dargestellten. Dieses Gemälde erfasst die Markgräfin mit einer subtilen, offenen Intensität, die typisch für Goyas Fähigkeit ist, die Persönlichkeit hinter der aufwendigen Mode des 18. Jahrhunderts zu enthüllen. Die präzise Wiedergabe der Stoffe und der filigranen Schmuckstücke zeugt von seiner technischen Meisterschaft auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Hofmaler.
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Kennen Sie das Kunstwerk. Den Titel und den Künstler zu kennen verwandelt ein schönes Bild in eine Geschichte, die es wert ist, geteilt zu werden — mit einem Museumsetikett:
María Antonia Gonzaga, verwitwete Markgräfin von Villafranca
Francisco Goya, 1795