Komposition Nr. 11
1913 Kröller-Müller Museum
Über dieses Kunstwerk
Das Kunstwerk zeigt ein komplexes Raster aus vertikalen und horizontalen schwarzen Linien, die zahlreiche rechteckige und quadratische Formen bilden. Diese Formen sind mit gedämpften Tönen in Weiß, Grau, Blassblau, Hellgelb und Beige gefüllt, was ein insgesamt weiches, texturiertes Erscheinungsbild ergibt.
Wussten Sie schon?
Diese spezielle „Komposition“ von Piet Mondrian aus dem Jahr 1913 markiert eine entscheidende Phase seiner künstlerischen Entwicklung und zeigt seinen Übergang von gegenständlichen Stilen hin zur reinen Abstraktion. Auch wenn sie noch nicht die Primärfarben aufweist, die seine späteren De-Stijl-Werke definieren würden, verdeutlicht sie bereits seinen systematischen Ansatz von Linie und Form und legt damit den Grundstein für die radikale geometrische Abstraktion, die er später vertreten sollte.
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Kennen Sie das Kunstwerk. Den Titel und den Künstler zu kennen verwandelt ein schönes Bild in eine Geschichte, die es wert ist, geteilt zu werden — mit einem Museumsetikett:
Komposition Nr. 11
Piet Mondrian, 1913